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@ Radio Berliner Morgenröte
2025-04-02 10:51:31
Wenn irgendein weltpolitisches Thema auf den Tisch kommt, wird zumeist erst einmal gefragt, ob du dafür oder dagegen bist und auf welcher Seite du dich befindest. Das macht es einfacher, dich als Freund oder Feind einzusortieren. So wird das Leben übersichtlicher und man muss nicht in die Tiefe gehen und sich mit lästigen Details auseinandersetzen. Man muss auch nicht verreisen um sich ein Bild zu machen. Dafür gibt es ja die Tagesschau. Klassisches Beispiel: Ich war vor Kurzem mit einigen Freunden essen. Einer berichtete entsetzt: „Der Putin hat die Heimatstadt von Selenski angegriffen!“
 Ich versuchte mir das bildlich vorzustellen und kam zu dem Schluss, das „der Putin“ wahrscheinlich Verstärkung dabei hatte. Und ausgerechnet nachdem Trump und dessen Flügelmann Vance den armen Wolodymyr rund gemacht hatten, greift der böse Imperator dessen Heimatstadt an. Das ist fies! Das macht „der Putin“ wahrscheinlich immer so, wenn er jemandem eins auswischen will. Die Heimatstadt angreifen! Ganz gleich, ob es strategisch gerade Sinn macht oder nicht. "Der Putin" ist halt ein Teufel.
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Ich denke viele gucken einfach zu viele qualitativ minderwertige Spielfilme und können Fiktion und Realität nicht mehr voneinander unterscheiden. Möglicherweise meinen sie auch, weil sie die Handlung eines Kriegsfilmes gerafft haben, verstehen sie einen Krieg.
<https://www.eisbrenner.de/produkt-kategorie/buch/>
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Mein Gesprächspartner Tino Eisbrenner hat keine Sightseeing Tour durch Moskau gemacht, sondern ist in Land und Leute regelrecht eingetaucht. Außerdem kommt seine Schwiegermutter aus Russland. Da ist man dem ganzen auch menschlich viel näher und bekommt man ganz andere Einblicke als die, die einem von der Tagesschau gewährt werden. Tino ist als Friedensmusiker viel im Osten unterwegs, unter anderem auch in Georgien, Weißrussland und auf der Krim. Er spricht mit Politikern, Künstlern, Journalisten, Taxifahrern und Dissidenten. Und viele fragen ihn: „Was ist eigentlich mit den Deutschen los?“ Gute Frage! Was ist eigentlich mit uns los? Wir senden unsere Volksvertreter in die Welt hinaus, damit sie Staatsoberhäuptern aus Ländern - die um ein Vielfaches umfangreicher an Fläche und Einwohnerzahl sind und eine komplett andere Kulturgeschichte haben - damit sie denen erklären können wie man seinen Job macht. Wahrscheinlich in dem irrwitzigen Glauben, dass sie selbst ihren Job tadellos und vorbildlich ausführen.
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Wir sind aber nicht nur verantwortlich für unsere politische Führung, sondern auch für unseren Umgang miteinander. Denn im „Großen“ gilt dasselbe wie im „Kleinen“! Man sollte erst mal bei sich selbst schauen wo es hakt und dann miteinander ins Gespräch gehen. Der Mangel an Realitätssinn und Konfliktfähigkeit zieht sich durch alle Schichten unserer Bevölkerung. Deswegen sagt Radio Berliner Morgenröte: „Wenn ihr Frieden wollt, fangt in Deutschland an und wenn ihr euch eine Meinung über Russland oder China bilden wollt, dann fahrt einfach mal dorthin und redet mit den Leuten, So wie Tino. Mir hat es riesig Spaß gemacht, ihm zuzuhören.
Weiterer Buchtipp – [Ausgegendert](https://www.masselverlag.de/v/yHj2uBdfbu/)
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