
@ Die Friedenstaube
2025-04-05 10:34:00
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**Autor:** **[Annette Conzett.](https://annetteconzett.ch/)** *(Bild: Hermine Zgraggen).* *Dieser Beitrag wurde mit dem **[Pareto-Client](https://pareto.space/read)** geschrieben. Sie finden alle Texte der Friedenstaube und weitere Texte zum Thema Frieden **[hier.](https://pareto.space/read?category=friedenstaube)***
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1. Konflikte können NICHT im Aussen an 1. Stelle gelöst werden.
2. Alles, was sich im Aussen präsentiert, ist das Abbild dessen, was im Inneren eines
jeden eingelagert ist.
3. Das Aussen ist die Bühne des Inneren und das Innere lässt das auf der Bühne
entstehen, was innen aufgehoben ist.
4. Dank dem Aussen kommen wir (alle) in Kontakt mit dem, was uns bewegt, was wir in
uns tragen. Es präsentiert sich auf der äusseren Bühne.
5. Das Aussen ist die Leinwand. Der Projektor ist jeder einzelne von uns.
6. Alles, was vom Aussen in Resonanz mit uns geht, ist etwas, das uns selber betrifft,
jeden einzelnen von uns.
7. Wir alle tragen Informationen in uns, die wir selber kreiert haben und solche, die aus
dem systemischen Gedächtnis eingeflossen und in uns verborgen sind.
8. Durch das, was sich im Aussen abspielt, triggert es etwas – wenn es uns selber betrifft
–, das im Inneren verborgen liegt.
9. Das kollektive Gedächtnis, das die Menschheits-Geschichte bestimmt und „im Alten
gefangen hält“, generiert in Anknüpfung an das, was sich auf der äusseren Bühne
abspielt, die Möglichkeit der Überwindung des vermeintlich Unüberwindbaren.
10. Das globale System birgt alle Erinnerungen, welcher Art auch immer sie sind, sowie
die darin enthaltenen Überlebensstrategien.
11. Strategien werden in den Familien, in den gesellschaftlichen Strukturen sowie dem
jeweils kulturellen Denken weitergereicht. Hier sind sowohl konstruktive wie
zerstörerische Überlieferungen unbewusst aktiv, reagieren eigendynamisch, es sei
denn, sie bekommen innere Führung = die Erwachsene Instanz übernimmt.
12. Macht, Kampf, Zerstörung sind Schöpfungen des Egos, das für Trennung sorgt.
Trennung erzeugt Angst, oder besser: Angst ist das Ergebnis der Trennung, das
Produkt aus dem Schöpfungsakt des Egos, in dem die Bezogenheit zu sich im Kern,
dem Wesenskern, unterbrochen wird.
13. Die Er-Lösung aus dieser Trennung ist unter anderem die Würdigung und der Respekt
sich selber und dem anderen gegenüber. Wir können auch von Vergebung sprechen,
denn ich erkenne mich dank „dir“ mit dem, was sich in mir abspielt.
14. Bewertung, Abwertung, Interpretation, Groll etc. sind Diener von Macht und Kampf,
dem Ego.
15. Wenn diese Strategen auf der Lebensbühne auftreten, gilt es hinzuschauen um zu
erkennen, was das mit einem selber zu tun hat. „Wo greife ich den anderen an“? „Wo
greife ich mich selber an?“?
16. … denn alles das, was ein Angriff ist, und sei es nur der sog. vermeintlich
geringste, fällt auf den Angreifer zurück.
17. Gelingt es, den Player auf „der eigenen Bühne“ anzuschauen, dann ist es möglich, das
dualistischen Denken schon mal etwas zu lockern, „erkenne ich mich doch selbst im
anderen“. Alles, was stärkt, ist ein Zeichen der Würdigung. Alles, was schwächt, ist
Zeichen der Trennung.
18. Wenn das, was sich da draussen alles abspielt, draussen bleiben kann, man selber
nicht in Resonanz damit geht, dann spricht der Selbstbezug von Kontakt zu sich und
lässt sich durch das Getöse im Aussen nicht trennen.
19. Sollte sich die Nicht-Resonanz aus Ignoranz generieren, dann fehlt in diesem Fall die
Strahlkraft und wird durch Diskussionen und Aktionen ersetzt.
20. Resonanzen auf die äussere Bühne geben dem bewussten Erdenbürger die Chance,
hinzuschauen, um innere verdeckte Passagiere aufzudecken, die jeweils anspringen,
um in die Angst, in die Trennung zu gehen.
21. In diesem Übungsfeld liegt, wenn bewusst gelebt, die Überwindung der Trennung. So
wird am Weg in die Freiheit geübt und Frieden erfahren.
22. Es ist Zeit für Selbstreflexion und nicht jene für Projektion. Darin liegt das Geschenk
des Friedens.
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*Annette Conzett begleitet seit bald 50 Jahren Menschen zu mehr Ruhe und innerer Ordnung.*\
*Sie ist Psychotherapeutin IKP/ASP, Hypnosetherapeutin GHYPS, Therapeutin für*\
*Systemische Prozesse, Atemtherapeutin IKP, Lehrtherapeutin, Supervisorin und*\
*Bewegungspädagogin SBTG. Annette Conzett lebt und arbeitet in Zollikon bei Zürich und hat*\
*Kinder und Enkelkinder. Ihr Weg ist erfüllt von der Freude am Leben und an den Menschen.*\
*Über Ihre Arbeit mit Menschen, die „ihren Frieden suchen“ sagt sie selbst: „Schlussendlich*\
*geht es um die Verbindung zum Wesenskern. Der Weg dorthin ist meist verstellt. Mein Fokus*\
*besteht darin, mich um die Freilegung dieser Verbindung zu kümmern.“ Homepage:* *<https://annetteconzett.ch/>*
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